kunst: hingabe, ein auftrag, eine mission?

nach(t)gedankenkunst: hingabe, ein auftrag, eine mission?

nach(t)gedankenwas treibt den menschen in der heutigen zeit an, kunst zu machen.

nach(t)gedankenwarum kann ein strich heute so viel macht über den künstler haben, daß er ihm sein leben hingibt und sich selbst in abgründe zu stürzen bereit ist? warum verfolgt uns der strich, die farbe. wie schaffen sie es, uns unbefragt risiken auszusetzen, beinahe furchtlos, als wären wir betäubt?

nach(t)gedankengibt es ein schlüsselerlebnis im leben des künstlers, das ihn zum künstler macht oder wird er schon so geboren? und wenn es ein schlüsselerlebnis gibt, welcher natur ist das?

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es ist ein experiment

es ist ein experiment:

ich will mit worten dem sinn, oder vielmehr und einzig, der seele der kunst näher kommen.

ich schreibe, ich will schreiben: mit der gewalt der farbe, mit den schatten der gegenwart. die schwärzen und kontraste, die gleiche zärtlichkeit, die ich beim strich der kohle über das papier empfinde.

copyright: eva-d

kiss

in meinen bildern ist das weiß der hintergrund. weiß bedeutet die möglichkeit aller denkbaren ansätze. was heißt es, was entsteht, wenn ich darauf eine zeichnung setze?

ich glaube, schreiben ist in seinem vorgang schon wie malen. es beginnt schleppend. formen wollen gefunden werden. das zensierende denken muß im zaum gehalten werden. wollen?

aber was wollen? warum wollen?

der wille bleibt vor der tür.

wo der wille ist, da ist keine kreation.