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	<title>eva-d &#187; mission</title>
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		<title>lyti</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 21:35:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>ich habe mich entschieden. neben meinem namen habe ich den &#8220;lyti&#8220;-stempel gesetzt. es ist ein kunstprodukt. es ist imagination pur. ich erfinde, erfand mir meine familie. es ist das gefühl dazu-zu-gehören. die malerei ist zu meiner familie geworden. sie IST &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/12/11/lytis-3/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.eva-d.net"><img class="aligncenter size-full wp-image-858" alt="copyright: eva-d" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/12/d-stamps-gross04.jpg" width="500" height="500" /></a>ich habe mich entschieden.</p>
<p>neben meinem namen habe ich den &#8220;<a href="http://mission-wia.blogspot.de">lyti</a>&#8220;-stempel gesetzt.</p>
<p>es ist ein kunstprodukt. es ist imagination pur. ich erfinde, erfand mir meine familie. es ist das gefühl dazu-zu-gehören. die malerei ist zu meiner familie geworden. sie IST meine familie.</p>
<p>bin ich nun unschlagbar?</p>
<p>bade ich im drachenblut?</p>
<p>&#8212;&#8212;-</p>
<p>nein…. den schmerz, natürlich kenne ich den. welcher maler, malerin kennt den nicht. heute auf meinem weg: &#8220;no pain, no brain&#8221;</p>
<p>sich immer wieder neu dem schmerz aussetzen. das herz offenhalten. reinfallen in den matsch der ungewissheit und auch allzu oft, der kälte.</p>
<p>alles spiegel unserer selbst?</p>
<p>klang, schang, ist mir total egal. &#8220;stop all the seasons, sun and the rain, until you stop believing&#8221;… niemals…</p>
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		<title>rechtfertigung</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Dec 2013 23:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[eva-d]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>ich stosse meinen körper an die grenzen. erschöpfung. schöpfung. diese ungewisse hoffnung, es könne dort noch etwas kommen. endlich raus aus mir. raus aus meinem geist. die geste walten lassen. farbe? beinahe egal welche. einfach nur agieren… wie im trance. &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/12/07/rechtfertigung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="eva-d.net"><img class="aligncenter size-full wp-image-853" alt="copyright: eva-d" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/12/0219.jpg" width="400" height="400" /></a>ich stosse meinen körper an die grenzen. erschöpfung. schöpfung.</p>
<p>diese ungewisse hoffnung, es könne dort noch etwas kommen.</p>
<p>endlich raus aus mir. raus aus meinem geist.</p>
<p>die geste walten lassen.</p>
<p>farbe?</p>
<p>beinahe egal welche.</p>
<p>einfach nur agieren… wie im trance.</p>
<p>wie. wie…. kann ich mir selbst entkommen?</p>
<p>meine stifte, meine farben, stets, immer, unentweglich in kaffee getränkt.</p>
<p>kaffee gibt diese sanfte sinnlichkeit. kaffee verbindet mich mit dem leben.</p>
<p>kaffee.</p>
<p>ICH. ich bin eine teetrinkerin.</p>
<p>warum muss ich mich für mein leben rechtfertigen, wenn ich doch glücklich bin?</p>
<p>malen.</p>
<p>kann malen einen lebenssinn geben?</p>
<p>natürlich. doch wie das erklären.</p>
<p>warum das erklären?</p>
<p>erklären, weil es so gefordert wird?</p>
<p>&#8220;wir werden als original geboren, und sterben als kopie.&#8221;</p>
<p>die weisheit eines englischen poeten des 17. jahrhunderts einatmend.</p>
<p>der reine akt des malens und der freude, die ich daraus ziehe, gilt schon als provokation?</p>
<p>ist malen ein gesellschaftlich politischer akt?</p>
<p>der akt des verweigerns.</p>
<p>verweigern, insofern es nicht sofort gültig als kommerzielles produkt gesehen wird?</p>
<p>für mich ist malen menschwerdung.</p>
<p>ich male, weil ich male.</p>
<p>kein nutzen. kein markt.</p>
<p>wie ein kind, das spielt. einfach so.</p>
<p>warum ist das so störend? verstörend?</p>
<p>schon wieder eine freundin verloren, nur einfach weil ich male und daraus meinen nutzen ziehe.</p>
<p>muss denn alles sofort dem gesellschaftlichen diskurs dienen?</p>
<p>muss ich mich dafür rechtfertigen?</p>
<p>ich bin des rechtfertigens müde.</p>
<p>manchmal ist es auch gerechtfertigt, die rechtfertigung zu untersagen.</p>
<p>die zeit wird es zeigen.</p>
<p>daran glaube ich.</p>
<p>sie wird es zeigen….. sofern ich meinem weg treu bleibe.</p>
<p>ich kann nicht alles erklären.</p>
<p>manches WEISS ich einfach.</p>
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		<title>komisario in sharjah</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Dec 2013 21:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[evad008]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>sharjah. komisario. goldgräber. hier nun auf seinem weg in die wüste, nicht weit von dubai. eingeladen und aber, ganz am anfang und von den sternen noch so weit entfernt. eine matratze im büro. eigener eisschrank. er füllt ihn eifrig. jeden &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/12/01/sharjah/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><strong><a href="http://d-stamps.blogspot.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-833" alt="sharjah" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/12/0995.jpg" width="400" height="400" /></a></strong></em></p>
<p><em><strong><em><strong>sharjah.</strong></em></strong></em></p>
<p><em><strong>komisario. goldgräber. hier nun auf seinem weg in die wüste, nicht weit von dubai.</strong></em></p>
<p><em><strong>eingeladen und aber, ganz am anfang und von den sternen noch so weit entfernt.</strong></em></p>
<p><em><strong>eine matratze im büro. eigener eisschrank. er füllt ihn eifrig. jeden tag. zu nächtlichem mahl, ein halbes gebratenes hähnchen vom ganzen, dass er sparsam erworben. er selbst ein couche-tard, eine nachteule.</strong></em></p>
<p><em><strong>jeden morgen, die andere hälfte der geflügelten speise: entschwunden.</strong></em></p>
<p><em><strong>sein gastgeber, früh auf zu morgendlichem gebet um fünf, mit seinen 160 kilo beinahe doppelt so gewichtig wie komisario selbst, er MUSS es gegessen haben.</strong></em></p>
<p><em><strong>reinlichkeit? ein eisschrank habe leer zu sein?</strong></em></p>
<p><em><strong>gier? lust? trieb?</strong></em></p>
<p><em><strong>ein hähnchen, das muss weg?</strong></em></p>
<p><em><strong>egal.</strong></em></p>
<p><em><strong>die nacht: ein gallbeijah wird ihm gegeben. der nackte oberkörper, wenn auch nur im schlaf, zu erstaunlich, so scheint es, für diese sitten? komisario verweigert. kann er.</strong></em></p>
<p><em><strong>morgens um 5.</strong></em></p>
<p><em><strong>ligeti.</strong></em></p>
<p><em><strong>&#8220;lux aeterna&#8221;.</strong></em></p>
<p><em><strong>die imane stimmen zur predigt an. es wird gesungen. aus allen richtungen.</strong></em></p>
<p><em><strong>mikrotonal. cluster. des plages de son, sound-strände, so wird er berichten. jeder singt. ein jeder dasselbe, und ja, ein jeder in seiner ihm eigenen tonailtät.</strong></em></p>
<p><em><strong>unheimlich. gewaltig. einnehmend.</strong></em></p>
<p><em><strong>komisario, der musiker. komisario, der weltenreisende. komisario, trotz aller widerstände, der sohn seiner eltern und genährte derer erziehung. komisario, zu dieser zeit kaum einen pfennig waltend und auf der reise nach dem gück. ausgeliefert, nein, an den grenzen beissend. angst. aufregung. wille. oder: die einfache lust, nicht sich treiben zu lassen, niemals, die lust, wie eine rakete auf zum mars zu schiessen.</strong></em></p>
<p><em><strong>nur der kopf siegt. komisario. dieser wille aus stahl. dieser unbestechliche glaube.</strong></em></p>
<p><em><strong>der glaube an, oder besser, in die kunst.</strong></em></p>
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		<title>muedigkeit</title>
		<link>http://eva-d.de/blog/2013/11/30/muedigkeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Nov 2013 21:59:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>die muedigkeit ist ein ganz fruchtbarer moment zu kreativen ausflügen. es gibt zwei arten von produktiver müdigkeit. die eine ist auf angst begründet. sie schleicht sich in meine poren und macht sich im ganzen körper breit. sie will mich listig &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/11/30/muedigkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://d-stamps.blogspot.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-821" alt="0394" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/11/0394.jpg" width="400" height="400" /></a>die muedigkeit ist ein ganz fruchtbarer moment zu kreativen ausflügen.</p>
<p>es gibt zwei arten von produktiver müdigkeit. die eine ist auf angst begründet. sie schleicht sich in meine poren und macht sich im ganzen körper breit. sie will mich listig von dem schaffen ablenken.</p>
<p>die andere ist eine reelle müdigkeit, die sich gerade in den anfängen befindet. sie, nun, entzerrt. sanft. geduldig. der alltag, das aufgewühlte kreisen der gedanken, alles verlangsamt sich, schwindet. das boot verlässt den hafen. segel ziehen. ich reise.</p>
<p>und genau das oszillieren dieser beiden formen von müdigkeit ist formidabel.</p>
<p>start.</p>
<p>den widerwillen mit dem willen, nein, dem wissen verflüchtigen.</p>
<p>anstatt sich träumen im bette, den träumen auf der leinwand hingeben.</p>
<p>es ist diese weiche zärtlichkeit, mit der wir uns an die seite des geliebten legen. wenn der körper langsam den seinen entdeckt und das spiel beginnt. jetzt wieder erwacht. jetzt, im reich der sinne.</p>
<p>auferstanden.</p>
<p>malen ist nichts anderes.</p>
<p>es geht um nichts, wenn nur um das erleben in gerade diesem moment.</p>
<p>streichen, kratzen, erfühlen und gewähren lassen. der geruch der farbe, das geräusch des stiftes, die feuchtigkeit, wenn ich mit den händen direkt in das bild gehe.</p>
<p>die müdigkeit überwinden und trotzdem an ihr halten. die müdigkeit zum freund gemacht. raus aus den gedanken. im schlaf denken wir nicht, wir leben.</p>
<p>ich bin eine nachtmalerin. ich liebe diese momente. nun nicht mehr ich, sondern es.</p>
<p>ich urteile nicht&#8230; im traum.</p>
<p>der nächste morgen. erwachen. der erste gang: ins atelier.</p>
<p>wer.</p>
<p>ich.</p>
<p>ich weiss es.</p>
<p>ich bin so viele.</p>
<p>jede nacht neu.</p>
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		<title>die mutter komisarios</title>
		<link>http://eva-d.de/blog/2013/11/20/die-mutter-komisarios/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 17:52:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>die mutter komisarios, diese schöne norwegerin, ein enfant terrible, doch, ganz anders als es dieser term erwarten lässt. selber ist sie aus einem haus genialer bestimmungen: vater banjospieler im bristol hotel, und damit einflussreicher akteur des osloer undergrounds der 30ger &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/11/20/die-mutter-komisarios/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><a href="http://www.wooloo.org/exhibition/entry/110891"><img class="aligncenter size-large wp-image-767" alt="copyright: eva-d" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/11/08p.jpg?w=584" width="584" height="584" /></a></strong></em><em><strong>die mutter komisarios, diese schöne norwegerin, ein enfant terrible, doch, ganz anders als es dieser term erwarten lässt.</strong></em></p>
<p><em><strong>selber ist sie aus einem haus genialer bestimmungen: vater banjospieler im bristol hotel, und damit einflussreicher akteur des osloer undergrounds der 30ger und 40ger jahre, dann, unter der deutschen besatzungsmacht, erster schneider, und natürlich, weiterhin lebemann und grenzenlos. ihre mutter, dekadent, verwöhnt, später komme ich zu ihr zurück. und die brüder, der eine seefahrer und medizinstudent in basel, wo er erkankte und schon mit 32 verstarb. seine geliebte: eva. diese lebt noch heute im fernen norwegen, nun um die 90 jahre alt, und wie es heisst, habe sie seit dem tod ihres geliebten nie wieder einen mann geküsst. ihr unerschütterlicher glaube: die wahre liebe. der andere bruder, der war verrückter. erfinder, maler, überaufgeregtes genie und kreateur vieler kinder schon in frühem mannesalter. er liebte die frauen. er liebte das abenteuer. auch er zu jung gestorben. sein 30-jähriges leben derweil das eines 150 jährigen zu füllen vermag. und dann auch noch die schwester, die jüngste, verhätschelt von den eltern, fruchtig wie ein erdbeertörtchen, die cremig blonden locken kokett zu pferdeschwänzen gebunden. sie wurde im jungen mädchenalter geehelicht, gerade 18 war sie. ihr mann, ein wohlhabener libanese, betört von ihrer schönheit und derer süsse. sie ziehen gemeinsam in seine heimat nach beirut, schwelgen im familiären reichtum, dort, bis im land ein blutiger bürgerkrieg ausbricht und sie samt zwei kindern nun wieder in norwegen zuflucht suchen. hier leidet ihr mann ganz jämmerlich: um seinen stand und den reichtum gebracht, die famile war fern, das neue land eisekalt. er verstarb nur einige jahre nach seiner ankunft, arm und zerrüttet.</strong></em></p>
<p><em><strong>und komisarios mutter? wie konnte eine revolte in solch befreiten familienverhältnisses anders aussehen, als sich jung in erstem pubertären aufbegehren der städtischen heilsarmee anzuschliessen und jesu psalmen unter den armen und bescheidenen zu beschwören. fromm, gewissenhaft und, aber, natürlich exessiv, so wie es ihrer natur entsprach.</strong></em></p>
<p><em><strong>in diesem rahmen auch, da traf sie ihren späteren ehemann, komisarios vater, den pastor. sie ist verführt von dessen gradlinigkeit und bodenständigkeit, vermischt mit diesem seltsamen glanz von ferner aristokratie.</strong></em></p>
<p><em><strong>sie heiraten und er nimmt sie mit auf evangelistische mission nach frankreich.</strong></em></p>
<p><em><strong></strong></em><em><strong><span style="line-height: 1.625;">der vater, der hatte den glauben in stiller stunde, da war er noch ganz jung, an einem see eingeflüstert bekommen. die entsagung und das schlichte leben, die taten ihm kein unwohlsein. die mutter hingegen, aus liebe zu ihrem mann und vom frommen abenteuer betört hierhergekommen, die sollte ganz schwerlich leiden. zu viel lebenslust in ein bigottes kleid gepresst. als m</span>utter<span style="line-height: 1.625;"> selbst, erst ein sohn und dann die t</span>ochter,<span style="line-height: 1.625;"> war sie harsch und leidenschaftlich und mit grossem drill in ihrer erziehung.</span></strong></em></p>
<p><em><strong>wo sie litt, dort sollten auch die kinder nicht zu ihrer freude finden.</strong></em></p>
<p><em><strong>so war die überzahl weltlicher literatur verboten, fernsehen ein instrument des teufels und jegliche musik jenseits der göttlichen orgelklänge eine sünde und disaster.</strong></em></p>
<p><em><strong>in diesem klima: komisario wird geboren. der dritte im bunde. einer zuviel. ein kleiner teufel mit roten haaren.</strong></em></p>
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		<title>voyager-golden-records</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 14:16:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>in den späten 70ger jahren wurden zwei sonden, die voyager 1 und 2 in das all gesendet. in ihnen die &#8220;voyager-golden-records&#8220;, nachrichten der menschheit an eventuell existierende ausserirdische. bald schon, mitte der 80ger wurde von lytis eine der sonden empfangen. &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/11/13/voyager-golden-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h1><em style="line-height: 1.625;"><strong><span style="line-height: 1.625;">in den späten 70ger jahren wurden zwei sonden, die voyager 1 und 2 in das all gesendet. in ihnen die &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voyager_Golden_Record">voyager-golden-records</a>&#8220;, nachrichten der menschheit an eventuell existierende ausserirdische.</span></strong></em></h1>
<h2><em><strong>bald schon, mitte der 80ger wurde von lytis eine der sonden empfangen. die enthaltenden informationen waren für sie überwiegend sofort entzifferbar und berechenbar.</strong></em></h2>
<p><em><strong>gleichzeitig gab es aber auch ein musikstück von bach: &#8220;bacK is bacK isn&#8217;t bacK&#8221; sowie bildnerische werke verbunden mit dem begriff: kunst, welche völliges unverständnis auslösten.</strong></em></p>
<p><em><strong>ein kleines team junger leidenschaftlicher lytis spürte die sprengkraft dieses begriffs kunst und machte sich so, ohne jegliche unterstüzung des systems, auf den weg zur erde. sie wollten VERSTEHEN.</strong></em></p>
<p><em><strong>ihre ankunft: ein nebliges feld in den tiefen polens, april 1989.</strong></em></p>
<p><em><strong>gleichzeitig beginn meiner agententätigkeit.</strong></em></p>
<p><a href="http://mission-wia.blogspot.de"><img class="alignnone size-full wp-image-749" alt="mission paper" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/11/mission-paper.jpg" width="550" height="400" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>arbeit und kunst</title>
		<link>http://eva-d.de/blog/2013/10/19/arbeit-und-kunst/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Oct 2013 13:58:44 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[gedanken zur kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[mission]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>arbeit und kunst malerei beinhaltet zeit. je mehr zeit ich an einem bild male, desto mehr zeit wird auf der leinwand komprimiert und somit materilaisiert. in der welt der produktion und verwertbarkeit bewährt sich das. der wert von produkten wird &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/10/19/arbeit-und-kunst/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h1>arbeit und kunst</h1>
<p><a href="http://www.wooloo.org/exhibition/entry/128377"><img class="alignnone size-full wp-image-753" alt="04" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/11/04.jpg" width="354" height="500" /></a></p>
<p>malerei beinhaltet zeit.</p>
<p>je mehr zeit ich an einem bild male, desto mehr zeit wird auf der leinwand komprimiert und somit materilaisiert.</p>
<p>in der welt der produktion und verwertbarkeit bewährt sich das. der wert von produkten wird anhand des arbeitsaufwandes bemessen, weil jede arbeitsstunde geldinvestition bedeutet. zumindest war das in einer welt vor globalisierung und digitaltechnik so.</p>
<p>malerei kann man nicht nach diesen masstäben bewerten, und hier beginnt die allgemeine verunsicherung.</p>
<p>was ist kunst?</p>
<p>wo liegt ihr wert?</p>
<p>wie karl valentin sagt: &#8220;kunst ist schön, macht aber viel arbeit.&#8221;</p>
<p>natürlich ist das so. das weiss jeder künstler, der ernsthaft schafft.</p>
<p>doch möchte ich gerade diesen aspekt nicht (mehr) im bild sehen. beflissentlicher schweiss oder erschöpftes stöhnen, das noch aus dem rahmen quillt, schrecken mich ab.</p>
<p>im gegenteil:</p>
<p>ich möchte den schweiss der angst fühlen, die nässe der lust oder auch die tränen der verzweiflung. emotionen.</p>
<p>die arbeit dabei, das ist lediglich ein vehikel, das dem maler ermöglicht, empfindungen in bildern auszudrücken und kanäle zu seinem inneren zu öffnen.</p>
<p>nichts ist bewegender als einer nackten seele zu begegnen fern von jeder anstrengung.</p>
<p>und bilder geben diese möglichkeit aus der welt der physis auszubrechen und in das rein geistige einzutreten.</p>
<p>es klingt widersprüchlich. ist es vielleicht auch, denn genauso liebe ich die geste. diese momente, wenn ich in einem bild den anschlag der farbe nachempfinden kann und durch die geste des malers seine emotion miterlebe.</p>
<p>ja, es ist wie im zirkus. die akrobaten oder löwenbändiger arbeiten tag und nacht unter härtesten bedingungen, um scheinbar undenkbare dinge zu vollbringen.</p>
<p>abends aber in der manage, da glänzen sie wie sterne. sie lassen uns die welt des &#8220;reellen&#8221; vergessen und führen uns mit einer leichtigkeit und schwerelosigkeit in eine welt der träume und des nie erfahrenen.</p>
<p>würden sie vor anstrengung stöhnen und mit verzerrt verbissenen zähnen am seile erbärmlich klammern, so empfände ich mitleid und würde sie bedauern, in andere welten jedoch würde und wollte ich nicht mit ihnen ziehen.</p>
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		<title>komisario x-bin</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Oct 2013 11:27:37 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[gedanken zur kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>komisario verfügt über die kunst, sich vollkommen ohne jeglichen schutz in die wellen zu stuerzen. am abgrund zu kratzen und in die höhen zu schiessen. jeder seiner tage ist ein neue puzzleteil in der skulpur, die er leben nennt.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h1><em><strong></strong></em><em><strong><a href="www.eva-d.net"><img class="alignnone size-full wp-image-757" alt="komisario x-bin" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/11/14p.jpg" width="800" height="800" /></a>komisario verfügt über die kunst, sich vollkommen ohne jeglichen schutz in die wellen zu stuerzen. am abgrund zu kratzen und in die höhen zu schiessen. jeder seiner tage ist ein neue puzzleteil in der skulpur, die er leben nennt.</strong></em></h1>
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		<title>voodoo</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Oct 2013 17:00:36 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[gedanken zur kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[voodoo]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>malerei ist voodoo. weisser voodoo. ich male meine träume, manifestiere meine wünsche, banne meine ängste, sperre sie tief in ein verlies und nehme sie doch an. nur eben dort, wohin sie gehören, um mir ein glückliches und freies leben zu &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/10/03/voodoo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.eva-d.net"><img class="alignnone size-full wp-image-759" alt="matter" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/11/matter.jpg" width="717" height="959" /></a>malerei ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voodoo">voodoo</a>. weisser voodoo.</p>
<p><span id="more-642"></span>ich male meine träume, manifestiere meine wünsche, banne meine ängste, sperre sie tief in ein verlies und nehme sie doch an. nur eben dort, wohin sie gehören, um mir ein glückliches und freies leben zu ermöglichen.</p>
<p>eine gute komposition, ein gekonnter strich, das sind nur ausreden, um von dem wesentlichen abzulenken.</p>
<p>van gogh, so sagt man, habe am ende des lebens mit der linken hand gemalt, da ihn die rechte mit der zeit betrogen habe: zu geschult und glatt.</p>
<p>glatt&#8230; an der wirklichkeit vorbei.</p>
<p>die wirklichkeit ist ein klumpiger acker: matsch und dreck, worin von zeit zu zeit eine butterblume sich der sonne entgegenstreckt.</p>
<p>nur im ungehobelten hat gold die chance. die chance zu leben und zu glänzen, den glanz der hoffnung. die sehnsucht auf vollkommenheit.</p>
<p>voll-kommen. das projekt zukunft ist immanent.</p>
<p>wartet denn nicht schon das kind immer ungeduldig auf den nächsten tag, wenn es endlich grösser und eigenständiger wird.</p>
<p>ein leben im &#8220;jetzt&#8221; ist perfekt.</p>
<p>die hoffnung auf morgen ist poesie.</p>
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		<title>sisters apart</title>
		<link>http://eva-d.de/blog/2013/09/24/sisters-apart/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Sep 2013 20:34:40 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[gedanken zur kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[befreiung]]></category>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[sisters]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>sisters apart die wahrheit steckt nur ganz allein in uns. malen ist verlangen. wo es verlangen gibt, da gibt es auch ein aussen. malen als solches ist ein politischer akt, da es der ausdruck der ausdrucksfreiheit oder auch nicht, ist. &#8230; <a href="http://eva-d.de/blog/2013/09/24/sisters-apart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1>sisters apart</h1>
<p><a href="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/11/sisters-apart.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-761" alt="sisters-apart" src="http://eva-d.de/wp-content/uploads/2013/11/sisters-apart.jpg" width="679" height="679" /></a>die wahrheit steckt nur ganz allein in uns.</p>
<p>malen ist verlangen.</p>
<p>wo es verlangen gibt, da gibt es auch ein aussen.</p>
<p>malen als solches ist ein politischer akt, da es der ausdruck der ausdrucksfreiheit oder auch nicht, ist.</p>
<p>aber: malen ist nicht politik.</p>
<p>in der malerei gib es keine mitte, keinen demokratischen volksentscheid. malerei befindet sich am rande. im extrem. malerei ist singularität, der einzelne, im absoluten.</p>
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