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	<title>Kommentare zu: meiner kunstgeschichten zweiter teil</title>
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		<title>Von: evad008</title>
		<link>http://eva-d.de/blog/2013/02/24/ethnologisches-museum-berlin-sublimierung-als-lebensweg/#comment-19</link>
		<dc:creator><![CDATA[evad008]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 15:48:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[das stimmt wahrscheinlich überwiegend.]]></description>
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		<title>Von: develasco1910</title>
		<link>http://eva-d.de/blog/2013/02/24/ethnologisches-museum-berlin-sublimierung-als-lebensweg/#comment-18</link>
		<dc:creator><![CDATA[develasco1910]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 20:25:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich denke, dass Kunst, die früher in privilegierten Schichten, Adel, Kirche, Bürgertum, zuhause war, dem regelmäßigen Gebrauch diente, Dieses gilt z. B. für Malereien auf Porzelan - sprich Geschirr -, Holzschnitzereien - sprich Möbel, kunstvoller Schmuck. Die Malereien in den römischen Kapellen dienten sozusagen der Verblendung der Wände, heute sind neue Kirchen innen nur noch weiss gestrichen. Kunst heute wird in Museen und Galerien ausgestellt und ist nicht mehr in den Wohnräumen zuhause]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass Kunst, die früher in privilegierten Schichten, Adel, Kirche, Bürgertum, zuhause war, dem regelmäßigen Gebrauch diente, Dieses gilt z. B. für Malereien auf Porzelan &#8211; sprich Geschirr -, Holzschnitzereien &#8211; sprich Möbel, kunstvoller Schmuck. Die Malereien in den römischen Kapellen dienten sozusagen der Verblendung der Wände, heute sind neue Kirchen innen nur noch weiss gestrichen. Kunst heute wird in Museen und Galerien ausgestellt und ist nicht mehr in den Wohnräumen zuhause</p>
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		<title>Von: evad008</title>
		<link>http://eva-d.de/blog/2013/02/24/ethnologisches-museum-berlin-sublimierung-als-lebensweg/#comment-17</link>
		<dc:creator><![CDATA[evad008]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 10:26:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ich finde es spannend, dass du meinst, dass den alltäglichen dingen vielleicht früher eine größere rolle als heute zukam, also über den blossen gebrauchs- oder dekorationswert hinaus.
du nennst es die vermittlung von &quot;sittlichen werten, emotionalen appellen&quot;.
oder: den dingen wurde möglicherweise diese &quot;magie&quot; eingegeben, von der ich auf dieser seite zu sprechen versuche.
ich empfinde das genauso.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde es spannend, dass du meinst, dass den alltäglichen dingen vielleicht früher eine größere rolle als heute zukam, also über den blossen gebrauchs- oder dekorationswert hinaus.<br />
du nennst es die vermittlung von &#8220;sittlichen werten, emotionalen appellen&#8221;.<br />
oder: den dingen wurde möglicherweise diese &#8220;magie&#8221; eingegeben, von der ich auf dieser seite zu sprechen versuche.<br />
ich empfinde das genauso.</p>
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		<title>Von: develasco1910</title>
		<link>http://eva-d.de/blog/2013/02/24/ethnologisches-museum-berlin-sublimierung-als-lebensweg/#comment-16</link>
		<dc:creator><![CDATA[develasco1910]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 11:53:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieser Krug soll  im Gegensatz zu dem vorigen Krug, der in der Form schlicht ist, aber in der Bemalung etwas erzählt, aus seiner Form heraus wirken. Der Krug ist einheitlich auf beiden Seiten zunächst schlicht in Form und Farbe. Der rechte gezackte Teil ist gesondert aufgesetzt, so dass deutlich bleibt, dass der Krug auch unter dem aufgesetzten Teil schlicht bleibt. Die Schlichtheit wird auch durch die verstärkte Kugelform geprägt, anders beim vorigen leicht bauchigen Krug.  Gleichzeitig will der Künstler Gegensätze darstellen durch den stacheligen Aufsatz, aber auch durch die leuchtende Flamme der Öllampe im Gegensatz zu dem schwarzen lichtschluckenden Gefäß. Durch den stacheligen Aufsatz vermittelt das Gefäß Dynamik und Lebendigkeit, die nicht so intensiv vermittelt würde, wenn der ganze Krug einheitlich wäre, d. h. einheitlich ohne Aufsatz oder einheitlich stachelig. 

Der Aufsatz ist zudem nicht rund,  sondern zum einen stachelig, zum anderen eckig, was noch verstärkt wird, dass ein quadratischer Teil auf dem Kugelteil und ein weiterer an dem Gefäßhals ausgespart wird und dadurch zusätzliche Ecken gewonnen werden. Rundes Gefäß gegenüber eckigem Aufsatz bedeutet auch gesteigerte Aufmerksamt und Dynamik. Wenn die Flamme dieser meines Erachtens nach Öllampe brennt, ergibt sich ein unterschiedliches Schattenspiel auf jeder Seite des Kruges. 

Der Krug erzählt keine Geschichte, sondern regt zu Geschichten an, sozusagen als Impulsgeber. 

Übrigens sind durch den Aufsatz beide Seiten nicht gleich groß, sondern der Aufsatzteil ist größer, wodurch eine weitere Dynamik erzielt wird. 

Anders, als heutige Gebrauchsgegenstände, Möbel, Lampen, die unter Designgesichtspunkten schön oder nicht schön sind, scheint damals ein normaler Gebrauchsgegenstand, mehr ist die Lampe nicht, sittliche Werte vermittelt zu haben, emotionale Appelle.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Krug soll  im Gegensatz zu dem vorigen Krug, der in der Form schlicht ist, aber in der Bemalung etwas erzählt, aus seiner Form heraus wirken. Der Krug ist einheitlich auf beiden Seiten zunächst schlicht in Form und Farbe. Der rechte gezackte Teil ist gesondert aufgesetzt, so dass deutlich bleibt, dass der Krug auch unter dem aufgesetzten Teil schlicht bleibt. Die Schlichtheit wird auch durch die verstärkte Kugelform geprägt, anders beim vorigen leicht bauchigen Krug.  Gleichzeitig will der Künstler Gegensätze darstellen durch den stacheligen Aufsatz, aber auch durch die leuchtende Flamme der Öllampe im Gegensatz zu dem schwarzen lichtschluckenden Gefäß. Durch den stacheligen Aufsatz vermittelt das Gefäß Dynamik und Lebendigkeit, die nicht so intensiv vermittelt würde, wenn der ganze Krug einheitlich wäre, d. h. einheitlich ohne Aufsatz oder einheitlich stachelig. </p>
<p>Der Aufsatz ist zudem nicht rund,  sondern zum einen stachelig, zum anderen eckig, was noch verstärkt wird, dass ein quadratischer Teil auf dem Kugelteil und ein weiterer an dem Gefäßhals ausgespart wird und dadurch zusätzliche Ecken gewonnen werden. Rundes Gefäß gegenüber eckigem Aufsatz bedeutet auch gesteigerte Aufmerksamt und Dynamik. Wenn die Flamme dieser meines Erachtens nach Öllampe brennt, ergibt sich ein unterschiedliches Schattenspiel auf jeder Seite des Kruges. </p>
<p>Der Krug erzählt keine Geschichte, sondern regt zu Geschichten an, sozusagen als Impulsgeber. </p>
<p>Übrigens sind durch den Aufsatz beide Seiten nicht gleich groß, sondern der Aufsatzteil ist größer, wodurch eine weitere Dynamik erzielt wird. </p>
<p>Anders, als heutige Gebrauchsgegenstände, Möbel, Lampen, die unter Designgesichtspunkten schön oder nicht schön sind, scheint damals ein normaler Gebrauchsgegenstand, mehr ist die Lampe nicht, sittliche Werte vermittelt zu haben, emotionale Appelle.</p>
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